Du hast schon mehrmals Physiotherapie ausprobiert, aber die erhoffte Verbesserung ist ausgeblieben oder hat nicht angehalten.
Im Beruf musst du weiterhin Rücksicht auf deine Beschwerden nehmen, und dein Hobby liegt vielleicht seit Monaten auf Eis.
Wenn dir dann jemand einen neuen Behandlungsplan vorschlägt, fragst du dich: Warum sollte es diesmal anders sein?
Ein Bergführer, den ich wegen einer Knieverletzung begleitete, brachte ebenfalls Erfahrungen aus früheren Behandlungen mit und zweifelte zunächst an meinem Ansatz.
1. Du bringst deine bisherigen Erfahrungen mit in die Behandlung
Für diesen Patienten gehörten Berge zum Beruf und zum Privatleben. Er führte Menschen auf Touren und war selbst beim Bergsteigen und Klettern aktiv. Sein Knie musste dafür wieder belastbar werden.
Er hatte bereits andere Physiotherapeuten aufgesucht. Als wir später über seine Rehabilitation sprachen, beschrieb er seine bisherigen Erfahrungen so:
«Sie haben alle meine Knie angefasst, in meine Muskeln gedrückt und mir gesagt, dass sie Faszien lösen müssten.»
Bei mir erlebte er einen anderen Schwerpunkt. In seiner Rückmeldung brachte er den Unterschied deutlich auf den Punkt:
«Du hast mich nicht angefasst. Du hast mir einfach Übungen gegeben.»
Seine Rehabilitation bei mir erfolgte ohne passive manuelle Behandlung. Wir arbeiteten mit Übungen und steigerten seine Belastung schrittweise.
Anfangs konnte er sich kaum vorstellen, dass ihm das helfen würde.
Vielleicht kennst du diesen Gedanken. Wenn eine schmerzende Stelle massiert oder mobilisiert wird, spürst du unmittelbar, dass sich jemand darum kümmert.
Ein Übungsplan oder kleine Bewegungen integriert in deinem Alltag kann dagegen zunächst unspektakulär wirken. Besonders, wenn du bereits mehrere Behandlungen hinter dir hast.
Deine Erwartungen gehören deshalb ins Gespräch. Du solltest verstehen können, weshalb wir eine Massnahme wählen und was sie dir ermöglichen soll.
2. Du brauchst einen Aufbau, der dich auf dein Leben vorbereitet
Der Bergführer sagte zu uns rückblickend: «Du hast es schrittweise aufgebaut und heute bin ich wieder fit für meinen Beruf.»
Genau darin lag der Kern seiner aktiven Rehabilitation. Wir gaben seinem Knie zunehmend Aufgaben, auf die es sich einstellen musste, und entwickelten die Belastung weiter.
Ein solcher Prozess braucht deine Mitarbeit und professionelle Begleitung.
Welche Anforderungen kannst du aktuell bewältigen? Wie reagierst du darauf? Was ist der passende nächste Schritt?
Wenn du körperlich eingeschränkt bist, haben diese Fragen einen direkten Bezug zu deinem Leben.
Vielleicht musst du im Beruf lange stehen, Material tragen oder häufig Treppen steigen. Vielleicht möchtest du am Wochenende wieder wandern, Tennis spielen oder mit deinen Kindern unterwegs sein.
Eine Übung bekommt ihren Sinn durch das, was sie dir wieder ermöglichen soll.
3. Du erkennst den Wert der Behandlung daran, was wieder möglich wird mit langfristiger Veränderung
Als der Bergführer später auf die vergangenen drei bis vier Monate zurückblickte, sprach er seine anfänglichen Zweifel offen an:
«Am Anfang dachte ich, dass das nie ein Erfolg werden würde.»
Inzwischen konnte er seine Tätigkeit wieder ausüben. Seine Rückmeldung dazu war eindeutig:
«Jetzt bin ich wieder voll dabei und kann mein Unternehmen wieder führen.»
Er hatte seine Belastbarkeit durch aktive Physiotherapie schrittweise zurückgewonnen.
Dafür war in seiner Rehabilitation bei mir keine passive manuelle Behandlung nötig gewesen.
Dein Ausgangspunkt, deine Beschwerden und dein Tempo können anders sein.
Vielleicht daran, dass du deinen Arbeitstag wieder besser bewältigst. Dass du dich an eine längere Wanderung herantraust. Oder dass du eine Bewegung wieder ausführst, die du seit Wochen vermeidest.
Solche Ziele geben unserer Zusammenarbeit eine Richtung.
Schränken dich Schmerzen oder körperliche Beschwerden im Beruf, beim Sport oder im Alltag ein – auch nach bisherigen Behandlungen?
Buche jetzt deinen Termin bei uns.
Sportliche Grüsse,
Frans